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Start > Bücher/CD´s > Rezensionen > Persönlichkeits-ModelleMartina Schimmel-Schloo, Lothar J. Seiwert, Hardy Wagner: Persönlichkeits-Modelle»Wer einmal sich selbst gefunden hat, ValiditätDie Validität stellt die Gültigkeit oder auch das Testgütekriterium dar, das angibt, in welchem Maße durch einen Test inhaltlich tatsächlich das gemessen wird, was gemessen werden soll. Es wird unterschieden zwischen interne Validierung, externe Validierung und Konstruktvalidierung. Bei der internen Validierung wird ein Test für sich genommen und meist per sog. Augenscheinvalidität überprüft. Es wird einfach angenommen, daß die Testitems ihre Validität durch ihre unmittelbare Evidenz erkennen lassen. Bei der externen Validierung wird ein Test nicht für sich genommen betrachtet, sondern auch auf sog. Außenkriterien bezogen. Sie wird auch Kriteriumsvalidität. Die Konstruktvalidierung bezieht sich nicht nur auf bivariate Zusammenhänge, sondern manchmal auf ganze sozialwissenschaftliche Theorien. Diese sind mindestens theoretisch gut begründet und stellen komplexe Hypothesen über das (»kausale«) Zueinander latenter sozialwissenschaftlicher Größen zu Validierungszwecken dar. ReliabilitätDie Reliabilität stellt die formale Zuverlässigkeit dar, die angibt, wie stark die Meßwerte durch Störeinflüsse und Fehler belastet sind. Es werden grundsätzlich vier Verfahren unterschieden: Testwiederholung (Test-Retest-Reliabilität oder Stabilität), Parallelitätstests, Testhalbierung und interne Konsistenzbestimmung. Der Korrelationskoeffizient ist eine statistische Größe, die das Ausmaß der Wechselbeziehung zwischen zwei oder mehr Variablen quantifiziert. Ein Wert von +1 bedeutet dabei, dass die betrachteten Variablen eine maximale positive Kovariation aufweisen. Das bedeutet, ändert sich die eine Variable, ändert sich die andere Variable auch (wird der eine Wert größer, wird der zweite Wert auch größer). Ein Wert von -1 bedeutet, dass eine maximale negative Kovariation zwischen den betrachteten Variablen gibt. Das bedeutet, ändert sich die eine Variable, ändert sich die andere Variable auch, nur in entgegengesetzter Richtung (wird der eine Wert größer, wird der zweite Wert kleiner). Ein Wert von 0 bedeutet, dass zwischen den betrachteten Variablen keine Kovariation besteht. Der Alpha-Koeffizient wurde von Cronbach entwickelt und stellt einen Reliabilitäts-Koeffizient dar, mit dem der Grad der internen Konsistenz von Testitems bestimmbar ist. Ihre Kommentare, Ideen & Anregungen- es sind noch keine Kommentare vorhanden -
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